Düsseldorf: ansteigende Neuinfektionen - Neue Corona-Subvariante JN.1

Düsseldorf: ansteigende Neuinfektionen - Neue Corona-Subvariante JN.1

20 Jul 2024

Düsseldorf - Mit Stand 20.07.24 wurde - seit dem 03.03.2020 - bei insgesamt 281.600(+8) Düsseldorferinnen und Düsseldorfern eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. 1.199(+0) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben.

Die aktuelle Pirola-Subvariante, JN.1, ist aktuell in Deutschland für jede zweite Covid-Infektion verantwortlich. JN.1 ist hochansteckend und verursacht zusätzlich zu den üblichen auch neuartige Symptome wie Angstzustände, Schlafstörungen und Darminfektionen.

Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz steigt am 20.07.24 in Düsseldorf auf 7,7(vorher:7,4) - dieser Wert gibt die Zahl der bekannt gewordenen Infektionen in den letzten 7 Tagen pro 100000 Einwohner an.
Die 7-Tages-Inzidenz des Landes Nordrhein-Westfalen steigt auf 7,4(20.07.24).
Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen für Deutschland steigt bei 5,2(20.07.24).

Corona-Schutzmaßnahmen sind abgelaufen
Seit dem 7. April 2023 ist der rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen abgelaufen. Das heißt: Die letzten noch verbliebenen Maßnahmen sind weggefallen – wie das Tragen einer FFP2-Maske beim Besuch eines Krankenhauses oder Pflegeheimes. Bis 7. April hatten die Länder zudem die Möglichkeit, über die bundesweiten Maßnahmen hinaus weitere Regelungen anzuordnen – wie etwa die Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Ziel war, die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems oder der sonstigen kritischen Infrastruktur zu gewährleisten. Diese Regelung war auch im Infektionsschutzgesetz § 28b festgeschrieben. Mit Auslaufen des rechtlichen Rahmens für die Maßnahmen ist sie wie die bundesweite Regelung zum 7. April weggefallen.

Anmerkung: Bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen ist zu beachten, dass es aufgrund von Wochenenden, Feiertagen, Ferien und der abgelaufenen Test- und Meldepflicht zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle und einem erhöhten Verzug in der Bearbeitung der vorhanden Daten kommen kann!

Quelle-Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf-RKI/Lammert

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